FAQ

Nach­­ste­hend ha­­ben wir An­t­wor­ten auf die am mei­­stens ge­­stel­l­ten Fra­­gen ver­­­öf­­f­en­t­­licht. Wir möch­ten sie gleich­zei­tig dar­­auf auf­­­mer­k­­sam ma­chen, dass sie im Rechts­­stand er­­stellt wur­­den, der zum Zeit­­punkt der Ver­­öf­­f­en­t­­li­chung gül­tig war. Be­vor Sie an­­fan­­gen ein für Sie in­­ter­e­s­­s­an­tes The­­ma zu prü­­fen, bit­ten wir Sie, den ak­tu­el­­len Rechts­­stand zu prü­­fen.

Zu­­sät­z­­lich stel­­len wir Ih­­nen im seit­­li­chen Strei­­fen die Ver­­trags­­mu­­ster, die von un­­­se­­ren Kun­­­den am mei­­stens ge­wünscht wer­­den.

 
Be­darf ein EU-Bür­­ger für den Im­­mo­­bi­­li­en­­kauf in Po­­len ei­­ne Ge­­neh­­mi­­gung?
Ja und nein. Grun­d­­sät­z­­lich braucht ein Aus­län­­der für den Im­­mo­­bi­­li­en­­kauf in Po­­len ei­­ne Ge­­neh­­mi­­gung. Es gibt aber Si­tua­­ti­o­­nen, wo die­­se Ge­­neh­­mi­­gung nicht ge­braucht wird. Sie wird im We­­ge ei­­nes be­­hör­d­­li­chen Be­­scheids er­las­­sen. Ge­­mäß Vor­­schrif­ten des Ge­­se­t­zes über Im­­mo­­bi­­li­en­er­werb, Aus­län­­der ist:
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Führt die feh­­len­­de Zah­­lung ei­­ner Fak­tu­­ra zur Aus­bu­chung der Fak­tu­­ra beim Er­wer­ber der Wa­­ren und Di­en­st­­lei­­stun­­­gen
Durch das Ge­­setz vom 16. No­­vem­ber 2012 über die Re­­du­zie­­rung man­cher Ver­­wal­tungs­­be­la­­stun­­­gen in der Wir­t­­schaft, ver­­­öf­­f­en­t­­licht im Ge­­set­z­buch vom 30. No­­vem­ber 2012 ( Ge­­set­z­­blatt von 2012, Pos. 1342), hat der Ge­­set­z­­ge­ber Än­­de­­run­­­gen in den Vor­­schrif­ten man­cher Steu­er­­ge­­se­t­­zen, dar­­un­­ter des Ein­­kom­­men­s­­steu­er-, Kör­per­­schaf­t­­steu­er- und Mehr­wer­t­­steu­er­­ge­­se­t­zes, ge­­macht.
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Wann kann die Fir­­ma ei­­ne s. g. Er­­mä­­ßi­­gung für schlech­te Ver­­bin­d­­li­ch­kei­ten gel­tend ma­chen?
Mit dem Ge­­setz vom 16. No­­vem­ber 2012 über Re­­du­zie­­rung man­cher Ver­­wal­tungs­­be­la­­stun­­­gen in der Wir­t­­schaft (Ge­­set­z­­blatt von 2012, Pos. 1342) hat der Ge­­set­z­­ge­ber u. a. die Vor­­schrift des Art. 89a des Mehr­wer­t­­steu­er­­ge­­se­t­zes ge­än­­dert, im Rah­­men wel­cher die Steu­er­­zah­­ler die s. g. Er­­mä­­ßi­­gung für schlech­te Ver­­bin­d­­li­ch­kei­ten gel­tend ma­chen kon­n­ten.
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Wird die an Toch­ter­­ge­­sel­l­­schaft aus­­be­­zahl­te Di­vi­­den­­de be­­steu­ert?
Grun­d­­re­­ge­­lung ge­­mäß Rich­t­­li­­nie EWR Nr. 90/435/EEC (s. g. Pa­­ren­t-Su­b­­si­­di­a­­ry-Di­­rec­ti­ve) ist die Neu­tra­­li­tät der Be­­steu­e­­rung von Di­vi­­den­­den, die zwi­­schen Mu­t­ter- und Toch­ter­­ge­­sel­l­­schaf­ten ver­­­schie­­de­­ner EU-Mie­t­­glie­d­­staa­ten aus­­be­­zahlt wer­­den.
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Kann ich von ei­­nem Rechts­be­ra­ter in der Schei­­dungs­­­sa­che ver­­tre­ten wer­­den?
Ja. Ge­­mäß Ge­­setz über Rechts­be­ra­ter be­­steht die Aus­­übung des Be­­ru­­fes vom Rechts­be­ra­ter aus Rechts­be­ra­tung, aus­­­ge­­nom­­men Ver­tei­­di­­gung im Straf­­ver­­­fah­­ren und in den Sa­chen we­­gen Fi­­nan­z­­straf­ta­ten. Die Rechts­hil­­fe be­­steht  be­­son­­ders aus Rechts­be­ra­tung und Rech­t­­kon­su­l­ta­ti­on, Rechts­­gut­ach­ten, Rechts- und Pro­zes­s­­ver­­tre­tung. Pro­zes­s­­ver­­tre­tung um­­­fasst auch Schei­­dungs­­­sa­chen (Art. 4 und 7 des Ge­­se­t­zes über Rechts­be­ra­ter vom 6. Ju­­li 1982).

Haf­ten die Fa­­mi­­li­en­­mit­­­glie­­der für Schu­l­­den des Er­b­las­­sers?
Ge­­mäß Vor­­schrif­ten des Zi­vil­­ge­­set­z­bu­ches fängt die Haf­tung des Er­­ben für Er­b­­schaftsschulden be­­reits mit der Te­­sta­­ment­s­er­­öf­f­­nung al­­so mit dem Tod des Er­b­las­­sers. Bis zur Ab­ga­­be ei­­ner Er­klä­­rung über An­­nah­­me oder Aus­­schla­­gung der Er­b­­schaft be­trifft die­­se Haf­tung nur das vom Er­b­las­­ser ge­las­­se­­ne Ver­­mö­­gen.
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Ich bin als Füh­­rungs­­kraft be­­schäf­tigt. Stimmt das, dass mir die Ver­gü­tung für Über­­stun­­­den zu­­steht?
Grun­d­­sät­z­­lich ja. Ge­­mäß Art. 1514 des Ar­beits­ge­setz­bu­ches ha­­ben die Ar­beit­neh­mer, die im Na­­men des Ar­beit­ge­bers die Fir­­ma lei­ten oder die Lei­ter der ge­tren­n­ten Or­ga­­ni­­sa­ti­on­s­ein­hei­ten bei Be­darf ih­­re Ar­beit au­­ßer­halb ih­­rer Ar­beits­­stun­­­den oh­­ne Recht auf Ver­gü­tung und zu­­sät­z­­li­che Ver­gü­tung auf­­grund der Über­­stun­­­den­ar­beit zu lei­­sten. Aus­­nah­­me von die­­ser Re­­ge­­lung ist aber die Über­­stun­­­den­ar­beit an Son­n- und Fei­er­ta­­gen.
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